Zusätzliche Fördermittel für Offene Ganztagsgrundschulen mit erhöhtem Jugendhilfebedarf

OGTS in Köln-Müngersdorf. - Symbolbild: Bronisz

Köln – Offene Ganztagsgrundschulen in Stadtteilen mit erhöhtem Jugendhilfebedarf bekommen zukünftig mehr Geld. Dies wurde gestern im Jugendhilfeausschuss beschlossen. So bekommen 49 Grundschulen im laufenden Schuljahr 2.140 Euro zusätzliche Projektmittel deren Verwendung für Förderprojekte und Kurse, -insbesondere zur Gewaltprävention, gedacht ist.Durchgesetzt wurde das Projekt von den Linken in Verhandlungen mit SPD und Grüne. Und so macht auch Jörg Detjen, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Rat der Stadt Köln, deutlich, dass hier die Handschrift der Linken im Haushalt spürbar wird und sagt: „Doch wir brauchen viele solcher Projekte. Köln muss sozialer werden. Die anhaltende Benachteiligung von armen Kindern ist ein Skandal.“

Schule in Müngersdorf. - Symbolbild © 2015 Bronisz
Schule in Müngersdorf. – Symbolbild © 2015 Bronisz

Dr. Carolin Butterwegge, die DIE LINKE im Jugendhilfeausschuss vertritt, begrüßt den Beitrag zu mehr Chancengleichheit: „Benachteiligte Kinder haben weniger Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten und Talente zu entfalten. Diese Nachteile muss die Schule ausgleichen. Das geht nur mit zusätzlichen Personal- und Sachmitteln.“

Auch Flüchtlingskinder profitieren von den zusätzlichen Angeboten. Diese Grundschulen sind auch überdurchschnittlich mit der Integration von Flüchtlingskindern beschäftigt. Auch für diese anspruchsvolle Leistung brauchen sie zusätzliche Ressourcen. „Es ist toll, was diese Schulen leisten“, freut sich Jörg Detjen. „Zusätzliche Unterstützung haben sie durch ihre komplexen Aufgaben mehr als nötig.“

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