Willkommen in Zollstock – Unterkunft für Geflüchtete geht an den Start.

Willkommensgruß an die Geflüchteten. - Bild: Bronisz

Zollstock – Am Dienstag gab die Stadt Köln den Zollstockerinnen und Zollstockern Gelegenheit, die am Kalscheurer Weg gelegene, neu errichtete Unterkunft für Geflüchtete kennen zu lernen. Von dieser Möglichkeit machten am Dienstag viele Bürgerinnen und Bürger Gebrauch. Voraussichtlich am 16. Dezember wird die Unterkunft belegt werden.

Die für 150 Personen vorgesehene Unterkunft wird mit 114 Personen, überwiegend Familien, nach dem aktuellen Belegungsplan belegt werden. Die meisten der Familien stammen aus der vor kurzem geschlossenen Unterkunft an der Eygelshovener Straße in Rodenkirchen, wobei dieser Standort bereits im September geschlossen wurde. Deswegen lebten die Familien vorübergehend in der Notunterkunft Ringstraße.

Innenansicht der Unterkunft. – Bild: Bronisz

Mit dem Umzug erhalten die Personen wieder mehr Privatsphäre und können sich, -wie sie es bereits schon in der Eygelshovener Straße getan haben-, wieder selber versorgen. Beim Umzug wurde besonders darauf geachtet, dass die Menschen ihr soziales Umfeld bzw. die sozialen Bindungen an Ehrenamtliche, Unterstützer und Freunde nicht verlieren. Auch Anbindungen an Kindertagesstätten, Schulen und Arbeitsstellen wurden berücksichtigt.

In der Unterkunft am Kalscheurer Weg werden voraussichtlich Menschen aus Afghanistan, Albanien, Bosnien, Irak, Kosovo, Montenegro, Nigeria, Pakistan, Serbien und Syrien leben.

Entgegen einem zur Zeit in Zollstock kursierendem Gerücht, dass der Spielplatz in der Unterkunft nur für die Kinder der Geflüchteten sei, ist festzuhalten, dass der Spielplatz auch durch Kinder der Anwohner an der Unterkunft genutzt werden kann. Wäre dem nicht so, widerspräche das dem Integrationsgedanken.

Gefährlich ist zur Zeit noch der Zugang zur Unterkunft. Der stark befahrene Kalscheurer Weg hat am Zugang zur Unterkunft weder einen Zebrastreifen, noch eine Ampel. Vor allem für die Schulkinder könnte dies zu einem Problem werden. Hier muss die Verwaltung schnellstmöglich eine Lösung finden.

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