Warnstreik – Die Kölner radelten

Kölner steigen auf das Fahrrad um. - Bild: Bronisz

Köln – Nahezu der komplette öffentliche Personennahverkehr fiel am vergangenen Mittwoch, 21. März 2018, aufgrund des Warnstreiks der Beschäftigten der Kölner Verkehrs-Betriebe aus. Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik hat die Daten an den Dauerzählstellen zur Erfassung des Radverkehrs ausgewertet. Ergebnis: An diesem Tag wurde trotz der winterlichen Temperaturen verstärkt auf das Fahrrad als Alternative zu Bus oder Bahn zurückgegriffen.

Stadt wertete Daten an den Dauerzählstellen aus

Die im Stadtgebiet installierten elf Dauerzählstellen weisen einen durchschnittlichen Zuwachs von mehr als 70 Prozent gegenüber einem vergleichbaren kalten Wochentag auf. Insgesamt wurden an allen Zählstellen rund 44.000 Fahrten von Radfahrenden ermittelt.

Einige Strecken waren besonders beliebt: An der Deutzer Brücke konnte mit mehr als 7.000 gezählten Radfahrerinnen und Radfahren eine Steigerung von rund 160 Prozent festgestellt werden. Auf dem Niederländer Ufer wurden rund 3.000 Radler gezählt, was einer Steigerung von rund 135 Prozent entspricht.

Diesen hohen Zahlen beim Radverkehr steht nur ein vergleichsweise geringer Zuwachs beim Autoverkehr gegenüber. So wurden an den beiden Fahrradzählstellen, die zusätzlich auch Kraftfahrzeuge erfassen können, nur geringere Steigerungen beim Autoverkehr festgestellt: auf der Bonner Straße lediglich 16 Prozent mehr (36 Prozent beim Radverkehr) sowie an der Venloer Straße ein Plus an Autos von 25 Prozent (Steigerung beim Radverkehr 66 Prozent).

Quelle: Pressemeldung der Stadt Köln

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