Villa Lenders – Sachstand

Über die "Villa Lenders" sollte nicht gesprochen werden - Bild: © 2012 Bronisz

Bayenthal – Nachdem der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, RVDL, am Mittwoch, den 6. Juni 2012, die Villa Lenders als Denkmal des Monats vorgestellt hatte, trat am 25 Juni die Bezirksvertretung Rodenkirchen zu ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause zusammen.

Über die "Villa Lenders" sollte nicht gesprochen werden - Bild: © 2012 Bronisz
Akut vom Abriss bedroht – Bild: © 2012 Bronisz

In dieser Sitzung wurde mein bereits zweimal vertagter Antrag dann im nichtöffentlichen Teil beraten. Die Verschiebung in den nichtöffentlichen Teil kam wegen einer Mitteilung der Verwaltung zustande, deren Inhalte im öffentlichen Teil aus Rechtsgründen wie z.B. Datenschutz nicht behandelt werden dürfen. Daher wurde mein Antrag, diese Mitteilung im öffentlichen Teil zu behandeln, DIE LINKE., und damit auch ich, steht für transparente Politik, natürlich abgelehnt. Dennoch kann ich zumindest über den weiteren Verlauf meines Antrages, den ich in der ersten Behandlung auf Wunsch der Grünen ändern musste, berichten. Darunter fällt natürlich nicht der Inhalt der Mitteilung der Verwaltung und das Abstimmungsverhalten meiner Kolleginnen und Kollegen im nichtöffentlichen Teil.

Der bereits geänderte Antrag wurde ja anfänglich mit der Maßgabe vertagt, der Bezirksvertretung einen Bericht über die Planung der Verkehrsführung der 3. Baustufe Nord-Süd-Stadtbahn vorzulegen. In der letzten Sitzung habe ich diesen Antrag noch zusätzlich um die Maßgabe ergänzt, der Bezirksvertretung das Gutachten über die Bausubstanz vorzulegen. Der Antrag wurde, ohne das Abstimmungsverhalten hier zu veröffentlichen, angenommen.

Auch wenn der Antrag nun durch ist. Die Kuh ist noch nicht vom Eis. Letztlich zeigt dies erst einmal nur den politischen Willen der Bezirksvertretung. Sowohl die o.g. Planung der Verkehrsführung, als auch das angeforderte Gutachten muss gesichtet und anschließend beraten werden. Die Bezirksvertretung kann letztlich nur ihre Wünsche äußern. Die Entscheidung fällt irgendwann der Rat. Überdies deutet sich eine neue Entwicklung an, wie die Sendung Rheinzeit auf Center TV berichtet. Hierzu in der Liste bitte die Sendung vom 31. Juli 2012 auswählen. Demnach soll es unwahrscheinlicher werden, das alte Gebäude zu retten.

Ich vertrete jedenfalls den Standpunkt, dass sich die Planungen an den Wünschen der Bezirksvertretung zu richten hat und nicht umgekehrt …

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