Viererticket erhalten und Preissteigerung für Köln-Pass Inhaber verhindern

Einzelticket bedeutet Fahrpreissteigerung für Kölnpass Inhaber. - Bild: Bronisz

Köln – DIE LINKE fordert den Erhalt aller Vierertickets im Verkehrsverbund Rhein-Sieg. Das Viererticket bedeutet für die meisten Menschen eine kleine Ersparnis, für Kölnpass-Inhaber ist der Unterschied jedoch deutlich: Sie erhalten auf Vierertickets eine Ermäßigung, auf Einzeltickets dagegen nicht. „Mit dem Viererticket gibt es eine vergünstigte Alternative zum Einzelfahrschein und das in allen Preisstufen des VRS. Gerade ältere Menschen und Menschen mit wenig Geld, die nur gelegentlich mit Bus und Bahn unterwegs sind, nutzen dieses Ticket oft.“ sagt Michael Weisenstein, verkehrspolitscher Sprecher der Ratsfraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Köln, Mitglied in der Zweckverbandsversammlung Rhein-Sieg und Mitglied im Aufsichtsrat der KVB und betont, dass die Streichung des Vierertickets insbesondere für Kölnpass-Inhaber eine echte Verschlechterung wäre. „Sie können bis dato für 6,30 Euro vier Fahrten in der Stadt erledigen. Künftig wären dafür 10,70 Euro fällig. Das ist unsoziale Tarifpolitik.“

Arme und alte Menschen haben oft kein Smartphone, um das Handyticket zu kaufen oder wissen nicht, wie man damit umgeht. Das Wegrationalisieren der Ticketentwerter, das seitens des VRS als Fortschritt verkauft wird, würde für sie eine Einschränkung ihrer Mobilität bedeuten. Nach dem skandalösen Versuch des VRS, das Kurzstreckenticket in seiner Attraktivität zu beschneiden, sollten die Tarifexperten des VRS umsichtiger vorgehen. Der Fahrgast muss im Mittelpunkt stehen und nicht das Rationalisierungsbestreben der Verkehrsunternehmen.

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