Verzögerungen gefährden kleine Betriebe – Großmarkt in Marsdorf bauen

Die Großmarkthalle in Köln-Raderberg. - Bild: Bronisz

Köln – Zur Sitzung des Wirtschaftsausschusses hat die Verwaltung eine Vorlage eingebracht, nach der der Großmarkt von Raderberg nur in das Gewerbegebiet Marsdorf verlegt werden kann. Die Kölner Linksfraktion spricht sich für diese Verlagerung aus und drängt auf ein Ende der jahrelangen Hängepartie. Noch vor der Sommerpause soll der Rat entscheiden, dass das neue Frischezentrum als unverzichtbarer, traditioneller Teil der Daseinsvorsorge von der Stadt Köln in Marsdorf gebaut und betrieben werden muss.

Jörg Detjen, Sprecher der Kölner Ratsfraktion DIE LINKE, hierzu:
„Weitere Warteschleifen für die planungs- und baurechtlichen Vorbereitungen des Neubaus darf es nicht geben. Es ist Zeit, in der Ratssitzung im Juli endlich anzuerkennen, dass nur das Gewerbegebiet Marsdorf für das neue Frischezentrum geeignet ist.“

Der Großmarkt sollte nach Marsdorf verlegt werden. – Bild: Bronisz

Berndt Petri, Mitglied im Wirtschaftsausschuss und langjähriger ver.di-Sekretär:
„Die Verzögerungstaktik der CDU ist wirtschaftsfeindlich und gefährdet Arbeitsplätze nicht nur auf dem Großmarkt. Der Stand auf dem Wochenmarkt, der kleine Gemüseladen und viele Restaurants sind auf den Großmarkt angewiesen, von dem sie ihre Waren beziehen. Ohne den Großmarkt bleiben nur die großen Supermarktketten, die ihre eigenen Logistikzentren haben.“

Jörg Detjen ergänzt: „Die Unsicherheit für die Unternehmen auf dem Großmarkt in Raderberg dauert schon seit Jahren an. Wenn für die Parkstadt Süd der alte Großmarkt schließt, dann muss der neue Standort bereitstehen.“

Quelle: Pressemeldung DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln.

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