Umsteuern in der Wohnungspolitik ist Gebot der Stunde

Auch geförderter Wohnraum ist ein Kriterium. - Bild: Bronisz

Düsseldorf – „Jahr für Jahr fallen mehr Wohnungen aus der Sozialbindung als neue dazu kommen. Deshalb brauchen wir endlich ein Umsteuern in der Wohnungspolitik. Wir brauchen einen öffentlichen Wohnungsbau.Erst wenn die öffentliche Hand anfängt dauerhaft Wohnungen im bezahlbaren Segment zu schaffen, kann der fatalen Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt entgegen gewirkt werden. Andernfalls lässt man viele Normalverdienende im Stich. Die Linke fordert daher den Bau von jährlich 100.000 neuen Wohnungen für NRW“, so Özlem Alev Demirel, Landessprecherin der NRW-Linken und deren Spitzenkandidatin zur bevorstehenden Landtagswahl.

Auch in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf sei Wohnraum zu einem beliebten Spekulationsobjekt geworden. „Wir wollen daher ein deutliches Zeichen gegen Mietenexplosion und Verdrängung setzen und fordern ‚Niedrige Miete statt hoher Rendite!‘. Mit Horror-Kaltmieten von 10 Euro oder mehr pro Quadratmeter drängen Wohnungsspekulanten die Düsseldorfer aus ihren angestammten Vierteln in Flingern, Oberbilk und inzwischen auch Hassels-Nord. Damit muss endlich Schluss sein“, fordert Demirel, die auch Direktkandidatin der Linken im Wahlbezirk 41 Düsseldorf II ist, weiter.

Die Linke macht am morgigen Mittwoch mit der Aktion „Miethaie zu Fischstäbchen!“ auf das Thema Wohnungsspekulation und Mietwucher aufmerksam. Im Mittelpunkt der Aktion steht ein vier Meter großer, aufblasbarer Hai, zudem werden Fischstäbchen gegrillt und Informationsmaterialien verteilt. Özlem Alev Demirel wird an der besagten Aktion teilnehmen.

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