Schäden an der Großmarkthalle

Die Großmarkthalle in Köln-Raderberg. - Bild: Bronisz

Raderberg – Bei einer Tragwerks- und Betonuntersuchung der denkmalgeschützten Großmarkthalle in Köln-Raderberg wurden am 9. Juli 2018 Risse und Ablösungen an der Decke und an der Außenfassade der Westseite festgestellt. Die Stadt Köln hat daraufhin unverzüglich eine Fachfirma damit beauftragt, die Halle vollständig zu untersuchen, Hohllagen abzuklopfen und durch Netze, Folieneinlagen und ein Schutzgerüst so zu sichern, dass Ablösungen nicht herunterfallen können. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte August 2018 dauern.

Die Großmarkthalle wurde 1939 errichtet – Bild: Bronisz

Das Marktamt der Stadt Köln hat die Händler informiert. Um die Beeinträchtigungen für den Marktbetrieb so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten täglich erst ab 9:30 Uhr ausgeführt.

Gutachter vermuten, dass es sich bei den Rissen und Ablösungen um Kriegsschäden handelt, die in der Nachkriegszeit mit Bauschutt ausgebessert wurden. Die Großmarkthalle wurde 1939 errichtet.

Quelle: Pressemeldung der Stadt Köln.

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