Sanierung der Grünanlage an der Bismarcksäule

Bildnis von Bismark an der Bismarksaeule Koeln-Marienburg. - Bild: © 2015 Bronisz
Ansicht der Bismarcksäule vom Rheinufer - Bild: © 2015 Bronisz
Ansicht der Bismarcksäule aus Richtung Rheinufer – Bild: © 2015 Bronisz

Marienburg – In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen stand unter dem TOP 9.1.2 auch eine Beschlussvorlage mit dem Titel „Sanierung des historischen Grünplatzes an der Bismarcksäule in Köln-Marienburg“. Diese Beschlussvorlage umfasste eine Schenkung der Kölner Grün Stiftung in Höhe von 60.000,00 Euro, um die Grünanlage rund um die Bismarksäule zu sanieren. Bei der Sanierung geht es um die Trampelpfade in der Grünanlage, welche durch befestigte Wege ersetzt werden sollen. Dazu ist es aber auch leider unumgänglich, dass sowohl drei Eichen, als auch zwei Eiben gefällt werden müssen. Dies dient zum einen für die Schaffung von sicherer Wegebeziehungen und zum anderen zur Sicherung des Bismarcksäule selbst. Auch die Barrierefreiheit wird bei der Sanierung berücksichtigt. So soll es einen Weg mit weniger als 6 Prozent Gefälle zur Alteburgerstr. bzw. Bayenthalgürtel geben.

Forderungen nach einer Beleuchtung für die Grünanlage wurden mit Hinweis auf einen bestehenden Ratsbeschluss, der Beleuchtungen in Parks und Grünanlagen nicht zulässt, von der Verwaltung zwar abgelehnt, jedoch wolle man diese als Anregung für den Denkmalschutz mitnehmen.

Schon seit vielen Jahren ist die Grünanlage an der Bismarcksäule ein Thema in der Bezirksvertretung. Es wurde hier immer eine Verbesserung gefordert. Zwar hat die Verwaltung die Pläne für eine Verbesserung schon länger. Aber die Umsetzung war mangels Finanzierungsmöglichkeiten nicht gegeben. Mit der Schenkung der Kölner Grünstiftung ändert sich dies und ein schon längst überfälliger Schritt wird nun gegangen. Die Bezirksvertretung stimmte der Beschlussvorlage einstimmig zu. Dennoch bleibt, dass muss man auch sagen, ein leicht fader Beigeschmack, wenn Privatinstitutionen Sanierungen vornehmen oder „verschenken“, welche eigentlich die Aufgabe der Stadt im Rahmen ihrer Daseinsvorsorge übernehmen müsste.

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  1. Was wird aus der Bismarcksäule?

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