Rechte Netzwerke aufdecken und bekämpfen

Veranstaltung der Kölner Ratsfraktion "DIE LINKE." mit der Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau. - Bild: Bronisz

Köln – Am 28. August 2019 fand in den Fraktionsräumen der Kölner Ratsfraktion “DIE LINKE.” eine Veranstaltung zum Thema rechtsextreme Netzwerke statt. Für den Vortrag mit anschließender Diskussion konnte die Fraktion die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau gewinnen.

Obwohl es an dem Abend noch warm und schwül war kamen rund 40 Gäste, um den Ausführungen von Petra Pau zuzuhören und in eine anschließende Diskussion einzutreten. Neben dem, was den meisten bereits schon vom NSU-Komplex bekannt war wurde der Mordfall Walter Lübke durch den Rechtsextremisten Stephan E. und seine möglichen Kontakte zu „Combat 18“, dem militanten Arm des Neonazi-Netzwerk „Blood&Honour“, beleuchtet. Insbesondere, dass überwiegend ehrenamtliche Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker Ziel von Drohungen und Morden sind, warf aus dem Publikum die Frage auf, ob sich Menschen, die sich politisch betätigen, sich eher nicht für ein politisches Mandat bewerben, weil sie befürchten, Ziel eines Anschlages oder einer Drohung zu werden. Beleuchtet wurden auch die Fragen um die rechtsextreme Gruppe „Nordkreuz“, deren Mitglieder u.a. auch aus Bundeswehr-Soldaten und Polizisten bestehen.


Video: Andre Willige

Zur Bildergalerie.

Artikel drucken

Share This:

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*