Raderzoll 2015 – Fest der Begegnung

Raderzoll. Fest der Begegnung.

Zollstock – Zum dritten Mal fand vor dem Kinder- und Jugendzentrum EICHI am gestrigen Samstag das Stadtteilfest Raderzoll statt. Mehr als 25 örtliche Vereine, Institutionen und Parteien veranstalteten dieses Fest der Begegnung und stellten sich mit ihren Infoständen vor.

Pfarrer Johenneken und Markus Kern, Leiter des Jugendzentrums, eröffnen das Fest. - Bild: © 2015 Bronisz
Pfarrer Johenneken und Markus Kern, Leiter des Jugendzentrums, eröffnen das Fest. – Bild: © 2015 Bronisz

Begleitet wurde das Stadtteilfest durch ein musikalsches Rahmenprogramm und vielen Spielen bei denen vor allem die Kids ihre Freude hatten. So gab es auch viele „Stempel-Stände“ bei denen die Kinder zuerst eine Aufgabe, z.B. ein Geschicklichkeitsspiel oder ein Quiz, erfüllen mussten, um einen Stempel auf ihrer Stempelkarte zu erhalten mit denen sie dann kleine Preise gewinnen konnten.

Als vor drei Jahren „Raderzoll“ entstanden ist war es eigentlich als Begrüßungsfest für neu Hinzugezogene auf einem ehemaligen Fabrikgelände nahe dem Vorgebirgspark gedacht. Heute ist Raderzoll, der Name steht für die Stadtteile Raderthal, Raderberg und Zollstock, ein Fest der Begegnung für jedermann. Man könnte, wie es auf der Eröffnungsrede schon gesagt wurde, annehmen, dass Raderzoll schon Tradition hat.

Die "Eichitänzer" rockten die Bühne. - Bild: © 2015 Bronisz
Die „Eichitänzer“ rockten die Bühne. – Bild: © 2015 Bronisz

Trotz des öfter einsetzenden Regens haben sich auch in diesem Jahr wieder viele Besucher eingefunden, um sich an den Ständen zu informieren oder dem tollen Bühnenprogramm zuzuschauen. Hier gab es nicht nur Musik vom Feinsten, sondern auch Dancing für jung und alt. Chöre, wie z.B. der Kinderchor „Wilmas-Pänz“, begeisterten mit ihren kölschen Songs und die „Eichi-Tänzer“ rockten die Bühne. Die Tanzschule Stalling-Nierhaus zeigte was sie konnte und lud zum mitmachen ein. Neben all dem musikalischen und spielerischen Programmen war natürlich auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt. Zu sehr moderaten Preisen gab es nicht nur Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, auch der Grill war ständig in Betrieb und das Kölsch vom Fass musste man auch nicht lange suchen.

Auch der Zollstocker Bürgerverein stellte sich den Besuchern vor. - Bild: © 2015 Bronisz
Auch der Zollstocker Bürgerverein stellte sich den Besuchern vor. – Bild: © 2015 Bronisz

Gab es bei der Johanniter-Unfallhilfe leckere Waffeln, konnte man am Stand des Antonius-Krankenhauses seinen Blutzuckerspiegel und den Blutdruck messen lassen. Daneben informierte das Bezirksjugendamt Rodenkirchen und der Zollstocker Bürgerverein stellte sich den Besuchern vor. Am Stand der Freunde des Zollstocker Dienstagszuges konnte man einen Tresor knacken, um Spiele oder Süßes zu ergattern. Gut besucht war auch der Stand der Seniorenvertretung der Stadt Köln und die Parteien informierten über ihre Arbeit in der Bezirksvertretung.

Auch wenn Petrus sich nicht zwischen Sonne und Regen so richtig entscheiden konnte. Es war ein schönes Fest und ein guter Tag. Und vielleicht hat das Fest ja jetzt auch Tradition.

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