Petrus ist ein Zollstocker – Zollstocker Dienstagszug 2020

Dienstagszug in Köln-Zollstock. - Bild: Bronisz

Zollstock – Petrus muss ein Zollstocker sein. Diesen Eindruck hatte man jedenfalls beim heutigen Dienstagszug. Vergessen der Abbruch der Schull- un Veedelszöch 2020, vergessen das schlechte Wetter am Rosenmontag. Vergessen aber auch die Probleme des letztjährigens Dienstagszuges, der beinahe vor dem Aus stand. Nein, heute war ein guter Tag für den Zollstocker Dienstagszug, was tausende Besucher entlang der Zugstrecke mit ihrer Begeisterung zum Ausdruck brachten.

Ausgelassen feierten die Jecken bei leichter Bewölkung und heiteren Aufhellungen am Straßenrand und jubelten den einzelnen Gruppen zu, die in dem Zug mit liefen. Nicht zu vergessen, dass die Ausrichter des Dienstagszuges um Michael Siegenbruck den enttäuschten und traurigen Jecken, deren Züge am Sonntag wegen des Sturmes „Yulia“ nicht starten konnten, angeboten haben, in Zollstock mitlaufen zu können. Dies taten dann auch einige und vergessen war die Enttäuschung vom Sonntag.

Auch in Zollstock klare Kante. – Bild: Bronisz

Und auch in diesem Zug zeigte man gegen Rechts die klare Kante. Zum Ausdruck brachte dies, wie auch bei der Demo am Roncalliplatz, Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn, der heute im Zollstocker Zug mitgelaufen ist. Ein wichtiges Zeichen.

So schön der Dienstagszug in Zollstock auch war. Am Abend erreichten die Jecken eine traurige Nachricht. Marie-Luise Nikuta, Kölner „Motto-Queen“, starb im Alter von 81 Jahren in einer Seniorenresidenz. Seit 1977 komponierte sie jedes Jahr ein Mottolied für den Kölner Karneval. Zuletzt mit „De Schlofmütze“ das Lied „Et Hätz schleiht em Veedel“.

Zur Bilderstrecke Teil 1 und Teil 2.

 

 

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