NRW-Linke verabschiedet Programm zur Landtagswahl

Essen – Die rund 220 Delegierten des Landesparteitages der NRW-Linken haben am Sonntag in der Zeche Zollverein in Essen mit überwältigender Mehrheit ihr Wahlprogramm beschlossen. Die Linke setzt sich darin für einen sozial gerechten und solidarischen Politikwechsel in Nordrhein-Westfalen. Sie will dem andauernden politischen Stillstand, der von der „rot-grünen“ Landesregierung verursacht wurde, ein Ende bereiten.

Landessprecherin Özlem Demirel.
Landessprecherin Özlem Demirel. Bild: „DIE LINKE NRW, Niels-Holger Schmidt“

„Gemeinsam mit den Betroffenen wollen wir endlich etwas gegen die steigende Armut in NRW tun. Wir wollen die Lebensverhältnisse für die Mehrheit der Menschen verbessern. Das bedeutet für uns beispielsweise ein kostenloses warmes Mittagessen für Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen. NRW braucht Arbeitsplätze, deshalb setzen wir uns für die 30-Stunden-Woche als Normalarbeitszeit bei vollem Lohn- und Personalausgleich ein“, fasst Özlem Alev Demirel, Landessprecherin der Linken in NRW, zusammen.

Demirel sieht Ihre Partei für den Wahlkampf gut aufgestellt: „Wir wollen Menschen stark machen, sich für ihre Interessen einzusetzen. Wir sind motiviert und kämpfen für eine starke Linke. Im nächsten Landtag von NRW wird sich Hannelore Kraft nicht mehr durchwursteln können, sondern wird sich entscheiden müssen, ob sie endlich anpacken will für eine soziale Politik.“

Auch der Linke-Landessprecher Christian Leye äußerte sich am Sonntag zuversichtlich. „Wir können uns die Reichen einfach nicht mehr leisten. Wir brauchen eine soziale Offensive für alle hier lebenden Menschen“, sagte er. „Sozialabbau oder Privatisierungen werden wir nicht mittragen. Wir sagen vor der Wahl klar, was wir wollen und was mit uns nicht zu machen ist. Wir stehen für eine konsequente Sozial-, Umwelt- und Friedenspolitik. Bei anderen sind soziale Forderungen das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind. Wir werden sie daran erinnern und immer wieder den Finger in die Wunde legen“, so Leye weiter.

Quelle: Pressemeldung DIE LINKE. NRW

Fotos: „DIE LINKE NRW, Niels-Holger Schmidt“

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