Neue Nutzung der Bismarcksäule?

Bildnis von Bismark an der Bismarksaeule Koeln-Marienburg. - Bild: © 2015 Bronisz

Marienburg – In der Aprilsitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen ging es u.a. um die Sanierung der Grünfläche an der Bismarcksäule. Nun ist die Bismarksäule selbst ein Gesprächsthema in der Stadt geworden.

Ansicht der Bismarcksäule vom Rheinufer - Bild: © 2015 Bronisz
Ansicht der Bismarcksäule vom Rheinufer – Bild: © 2015 Bronisz

Die heute eigentlich wenig bekannte und eher versteckt liegende Bismarksäule rückte in den Fokus einiger Studenten, die sich Gedanken darüber gemacht haben, was man mit diesem auch nicht unumstrittenen Denkmal machen könnte.

Ein Entwurf, was mit der Säule geschehen könnte, ist derzeit im Rahmen der Ausstellung „Achtung Preußen“ zu sehen. Auch die Idee aus der Säule eine Sternwarte zu machen steht im Raum. Ich kann mich übrigens mit der Idee einer Sternwarte durchaus anfreunden. Auch andere Städte sind längst dazu übergangen, auf ihren Bismarcksäulen Sternwarten zu errichten. Und warum eigentlich nicht? Es gibt zwar bereits eine Volkssternwarte in Köln, aber umliegende Schulen oder Kindergärten könnten eine Sternwarte an der jetzigen Bismarksäule nutzen, um Kinder und Jugendliche den Naturwissenschaften näher zu bringen. Man hätte nicht nur eine Sternwarte für alle geschaffen, sondern auch einen weiteren Beitrag zur Bildung geleistet. Und wer weiß? Vielleicht wäre das auch für den einen oder anderen Jugendlichen ein Wegweiser in einen naturwissenschaftlichen Beruf.

Nicht nach hinten fallen darf allerdings, dass man gerade die Anwohnerinnen und Anwohner in die Frage einer neuen Nutzung mit einbeziehen sollte. Sie sind die Bürgerinnen und Bürger die dort wohnen und von einer zukünftigen Nutzung entweder profitieren oder darunter leiden. Was nun mit dem Platz bzw. der Bismarcksäule geschieht steht in den Sternen. Auch wenn ich eine Sternwarte für sinnvoll halte ist die Meinung der Bürgerinnen und Bürger in einer Diskussion wichtig.

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