Nachbesserung des „Kooperativen Baulandmodell“ gefordert

Das Kooperative Baulandmodell soll "wirkungsvoll verändert" werden. - Bild: Bronisz

Stadtbezirk Rodenkirchen – Als Konsequenz aus den Anfragen der Grünen und mir haben die Fraktion der Grünen und ich einen gemeinsamen Antrag zur Nachbesserung des „Kooperativen Baulandmodells“ zur letzten Sitzung der Bezirksvertretung eingebracht.

Schon beim Areal der DW wird das Baulandmodell nicht angewendet - Bild: © 2015 Berthold Bronisz
Schon beim Areal der DW wird das Baulandmodell nicht angewendet – Bild: © 2015 Berthold Bronisz

Im Ergebnis zeigte die Beantwortung dieser Anfragen, dass das „Kooperative Baulandmodell“ dringend nachbesserungswürdig ist. Auch meine mündliche Nachfrage zeigte auf, dass die Unwirksamkeit des Baulandmodells, bei gleichzeitigem Anstieg der aus der Sozialbindung fallenden Wohnungen, sozialen Sprengstoff birgt. Schon in der „Aktuellen Stunde“ in der Augustsitzung der BV erklärte der Leiter des Wohnungsamtes, dass es aufgrund des Mangels an gefördertem Wohnraum zu Spannungen kommen kann, da neben Geringverdienern und Studenten sich nun auch Flüchtlinge um die wenigen Wohnungen bewerben werden.

Der von den Grünen und mir gestellte Antrag soll dem nun entgegenwirken, da wir den Rat aufgefordert haben, dringende Nachbesserungen am „Kooperativen Baulandmodell“ mit höchster Priorität vorzunehmen. Und dafür ist es auch allerhöchste Zeit. Zeit für „Beobachtungen“ ist keine mehr vorhanden.

Für den gemeinsamen Antrag stimmten nicht nur die Antragsteller, sondern auch die SPD- und die FDP-Fraktion. Die Fraktion der CDU und der Einzelmandatsträger der „Freien Wähler“ lehnten diesen wichtigen Antrag jedoch ab.

Artikel drucken

Share This: