Kundgebung der Seebrücke vor dem Kölner Rathaus

Auf dem Theo-Burauen-Platz gab es eine Kundgebung der Seebrücke Köln. - Bild: Bronisz

Köln – Vor der Ratssitzung am 14. Februar gab es auf dem Theo-Burauen-Platz eine Kundgebung, um Köln um die Aufnahme in Seenot geretteter Flüchtlinge aufzufordern. Im Rat selbst gab es einen gemeinsamen und von DIE LINKE. initiierten Antrag, dass in Köln „… soweit möglich und nötig, Personengruppen aus Seenot Geretteter aufgenommen werden.“ Dieser Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen und der Beschluss verabschiedet. Lediglich die Ratsgruppen „Rot/Weiß“, die Reste von Pro Köln, und AFD lehnten den Antrag ab. Das war aber von den rechtsgerichteten Gruppierungen zu erwarten. Der Beschluss knüpfte an einen offenen Brief der „Seebrücke Köln“ an die Oberbürgermeisterin Henriette Reker an, die im Sommer letzten Jahres versprochen hatte, weitere Flüchtlinge aufzunehmen.

Thomas Scheible, Sea Watch 3, berichtet von der dramatischen Situation. – Bild: Bronisz

Die Seebrücke Köln und das Bündnis „Köln zeigt Haltung“ führten die Kundgebung vor dem Rathaus während der Ratssitzung durch. Dabei berichteten die Vertreter von „Sea Watch 3“ und der Seenotretter „Jugend rettet“ von den dramatischen Ereignissen im Mittelmeer. Begleitet wurde die Aktion mit kritischen, kölschen Liedern von den „Pappnasen Rot Schwarz“. DIE LINKE. Köln wird auch weiterhin die Aktionen der „Seebrücke Köln“ und dem Bündnis „Köln zeigt Haltung“ unterstützen. Nicht zuletzt auch, um den vom Rat ebenfalls beschlossenen Appellen an Ministerien auf Landes- und Bundesebene Nachdruck zu verleihen.

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