Krieg in der Ukraine – Zollstock ist solidarisch

"Nein zum Krieg" steht auf diesem Schild. - Bild: Bronisz

Zollstock – Einen Tag vor Rosenmontag fand in Zollstock anlässlich des Krieges in der Ukraine ein „Kleiner Friedensmarsch“ durchs Veedel statt. Über 500 Zollstockerinnen und Zollstocker folgten dem Aufruf der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, der Vereine „Zollstock Lääv e.V.“, seiner Mitglieder wie „Allgemeiner Bürgerverein Zollstock“ und „Freunde des Zollstocker Dienstagszuges e.V.“. Trotz des kurzfristigen Aufrufes versammelten sich hunderte Menschen auf dem Höninger Weg zum Friedensgebet und der darauf folgenden Friedensmarsch durchs Veedel.

Patrick Mittler, einer der Organisatoren: „Bewegend, berührend und einfach grandios. Der Zusammenhalt und die Solidarität die das Veedel hier gezeigt hat ist einfach toll. Ich bin stolz, das wir heute als Zollstock ein Zeichen des Friedens und der Solidarität gesetzt haben.

Die große Beteiligung an dem Friedensmarsch gibt Patrick Mittler recht. Und vielleicht könnte diese Aktion in weiteren Veedeln Schule machen, denn Rosenmontag ist bald vorbei. Der Krieg in der Ukraine aber noch nicht. Doch wie jeder Krieg, wird auch dieser Krieg irgendwann ein Ende haben. Dann sollte sich die Zivilgesellschaft vorbereiten und ihre Abneigung gegen Krieg und Gewalt laut kundtun. Egal wo ein Krieg stattfindet. Es bleibt jedenfalls zu hoffen, dass die Menschheit aus diesem Krieg gelernt hat. Denn es betrifft nicht nur die Ukraine. Es betrifft die ganze Welt.

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