Kölner Süden – Wahlkampf-Spam der CDU

Wahlkampf-Spam der CDU - Bild: Bronisz

Raderthal – In Zeiten des Wahlkampfs, sei es Landtags-, Bundestags- oder Kommunalwahl, begegnen wir ihnen immer wieder. Wahlplakate die mit mehr oder weniger sinnvollen Aussagen den potentiellen Wähler animieren soll, die jeweilige Partei zu wählen. Dass dabei schon einmal der Eindruck einer übermäßigen Plakatierung entstehen kann ist in Wahlkampfzeiten eigentlich normal.

Ist der Raderthalgürtel bald die „Heribert-Hirte-Allee“? – Bild: Bronisz

Nun aber beschwerte sich die CDU in Köln darüber, dass die SPD auf der Venloer Straße in Vogelsang zwischen den KVB-Haltestellen „Westfriedhof“ und „Bocklemünd“ alles mit Wahlplakaten zuplakatiert hat. Das entspricht tatsächlich der Wahrheit und sieht alles andere als schön aus. Doch die CDU sollte, bevor sie mit den Fingern auf andere zeigt, sich erst einmal selber an die eigene Nase fassen. Denn den Vogel im Kölner Süden hat die CDU mit ihrem Kandidaten, Heribert Hirte, abgeschossen. So wurde der Raderthalgürtel dermaßen mit den Plakaten des CDU-Kandidaten vollplakatiert, dass sogar der Kölner Express in den sozialen Medien frotzelte, ob der Raderthalgürtel bald in „Heribert-Hirte-Allee“ umbenannt werden soll.

Weniger ist manchmal mehr, lautet eine alte Weisheit. Die wahlkämpfenden Parteien jedenfalls wären gut beraten sich diese Weisheit zu eigen zu machen. Denn potentielle Wähler kann man mit dieser Art von Wahlkampf-Spam durchaus abschrecken. Und nicht zu wählen ist immer eine Gefahr für die Demokratie.

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