Köln – Kundgebung zum Weltfrauentag

Wut hinausschreien. - Bild: Bronisz

Köln – Am heutigen Weltfrauentag, seit 1911 ein Symbol für die Gleichberechtigung der Frauen, kamen mehrere hundert Demonstrantinnen und Demonstranten zum Bahnhofsvorplatz am Kölner Hauptbahnhof, um unter dem Motto, „Wenn wir die Arbeit niederlegen, steht die Welt still“ nicht nur für Gleichberechtigung, Emanzipation und Ungleichbehandlung bei Löhnen und Gehältern, sondern auch gegen Gewalt an Frauen und Queers zu demonstrieren. Forderungen, die leider auch heute noch immer aktuell sind.

Forderungen, die leider noch immer aktuell sind. – Bild: Bronisz

„Wir bestreiken am 8. März unwürdige Zustände, indem wir nicht zur Arbeit gehen, die Hausarbeit liegen lassen, die Sorgearbeit verweigern, nicht zur Schule, Berufsschule oder Hochschule gehen und uns versammeln, austauschen und Pläne für unsere Zukunft zu schmieden.“, sagen die Veranstalter in ihrer Ankündigung. Und folgerichtig wollen sie es nicht nur bei dieser einen Veranstaltung belassen. Denn, wie es auch auf ihrer Internetseite weiter heißt: „Wir werden uns gegenseitig dabei unterstützen, dass wir alle an diesem globalen Streik teilnehmen können. Unsere Aktionen sind vielfältig! Redet mit euren Kolleg*innen, Freund*innen, Nachbar*innen, Müttern, Großmüttern, Tanten und Schwestern! Werdet gemeinsam aktiv! Sammelt Euch, lernt einander kennen, hört einander zu! Lasst uns Streik-Komitees an allen Orten gründen! Dies ist der Beginn einer wachsenden Bewegung!“

Die Rednerinnen prangerten aber nicht nur die Ungleichbehandlung bei Arbeit, Löhnen und Gehältern an, sondern richtigerweise auch die körperliche, sexuelle und psychische Gewalt gegen Frauen und Queers. Es gibt in der Gesellschaft noch viel zu tun, um diese Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Die Demonstrantinnen jedenfalls haben heute ihre Stimme erhoben und ihre Wut hinausgeschrien. Bleibt zu hoffen, dass man sie gehört hat.

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