Köln: DIE LINKE. positioniert sich zum Europawahlkampf 2019

Özlem A. Demirel im Gespräch mit einer türkischen Zeitung. - Bild: Bronisz

Köln – „Die absolute Mehrheit in Deutschland möchte die Europäische Union so, wie sie heute ist. Und gleichzeitig gehen zur Zeit absolut viele Menschen auf die Straße gegen die reale Politik dieser Europäischen Union“, meinte die Spitzenkandidatin der Partei DIE LINKE., Özlem Alev Demirel, während der Vorstellung ihrer Positionen zum Europawahlkampf. Die erfahrene Politikerin wies auf die zahlreichen Demonstrationen vor allem junger Menschen zum Urheberrecht, „Friday for Future“, Seebrücke usw. und sieht darin die Chance auf gemeinsamen Veränderungswillen.

Auftaktrede zum Europawahlkampf. – Bild: Bronisz

Für DIE LINKE. sei der Weg nicht abstrakt, die Proteste aufzunehmen, sondern „die Forderungen all dieser Bewegungen zu stärken, um dann gesellschaftliche Veränderungsprozesse anzustoßen“. Gewählt würde zwar in den Mitgliedstaaten mit ihren besonderen Eigenheiten. „Was es aber gibt in der europäischen Linken, dass sind 10 Kernforderungen wie beispielsweise Umweltpolitik, Sozialpolitik oder Investitionen voranbringen, die sich in unserem Wahlprogramm wiederfinden.“

Das große Problem in der EU sei aber, „dass wir ungleiche Lebensverhältnisse in den verschiedenen Regionen und Ländern haben und der freie Markt diese Ungleichheit ja nicht aufgehoben und zu mehr Gerechtigkeit beigetragen hat, sondern noch vertieft hätte.“ Es sei Ziel der europäischen Linken, dies zu verändern

Zur Bilderstrecke.

Video der Rede von Özlem A. Demirel

Video: Hans-Dieter Hey / R-mediabase.eu

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