Karnevals-Sessionseröffnung in Zollstock

Scheckübergabe an die "Freunde des Zollstocker Dienstagszuges". - Bild: Bronisz

Zollstock – Mit einer „Mess op Kölsch“ wurde am Samstag im Pfarrsaal der Zollstocker St. Pius Kirche die Karnevals-Session 2020 eingeläutet. Da Kirche, Kölsch und Karneval irgendwie zusammen gehören konnte man an diesem Abend auch im Kostüm zur Messe gehen. Im Anschluss an die Messe gab es dann im Pfarrsaal die kleine „Karnevals-Sessions Eröffnung“.

Die „Kölsche Dom Quös“ der KG Kölsche Sproch 2015 e.V waren mit einer Tanzeinlage die ersten die auf der Bühne auftraten. Und das taten sie mit viel Herzblut und zur Begeisterung des Publikums. Die Werstener Music Company aus Düsseldorf (!) waren schon die nächsten auf der Bühne und sorgten mit ihren Songs nicht nur für Begeisterung, sondern im Anschluss auch für die eigentliche Überraschung des Abends. Das heißt, so eine Überraschung war es dann nun doch nicht, denn einige Medien berichteten bereits vorab.

Die „Dom Quös“ auf der Zollstocker Bühne. – Bild: Bronisz

Mit einer Spende von, -Achtung, Kölsche Zahl-, 1111 Euro für die Freunde des Zollstocker Dienstagszuges e.V. sorgte die Werstener Music Company für viel Freude bei den Freunden. Denn damit soll dafür gesorgt werden, dass Pänz aus Schulen und Kitas am Veedelszoch teilnehmen können. Silke Siegenbruck zum Kölner Express: „Die Teilnehmer unseres Zuges haben keine Kosten außer Ihr Wurfmaterial zu tragen. Wir unterstützen damit Schulen und Kindergärten.“ Auch Michael Siegenbruck zeigte sich durch die Spende begeistert. Und so wurde kurzerhand aus dem Kölner Karnevalsruf „Alaaf“ ein Köln-Düsseldorfer Ruf „Helaaf“, und zwar drei mol. Denn einen Köln-Düsseldorfer Karneval hat man auch nicht jeden Tag in Zollstock.

Es war für die Zollstocker Karnevalsfreunde wieder ein schöner Abend welcher durch die „Freunde des Zollstocker Dienstagszuges“ möglich gemacht wurde. „Et Hätz schleiht em Veedel“. Ein Spruch, wie er wahrer nicht sein kann.

Zur Bilderstrecke.

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