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Naherholungsgebiet Kalscheurer Weiher PDF Drucken E-Mail
Aus den Stadtteilen
Geschrieben von: Berthold Bronisz   
Sonntag, den 25. Juli 2010 um 14:07 Uhr

Innenstadt - Mein Kollege, Peter Löwisch, aus der Bezirksvertretung Innenstadt und ich waren heute am Aachener Weiher, um mit einer sich dort bildenden Initiative über das Problem der Wasserbelastung zu diskutieren.

Für mich war es insofern interessant, als dass ich zwischen dem Kalscheurer- und dem Aachener Weiher einen direkten Vergleich ziehen konnte. Sicherlich gibt es bei beiden Weihern das Grundproblem der Botulismusverseuchung. Aber am Aachener Weiher kommt ein weiteres Problem hinzu.

Neben dem Problem, dass viele Bürgerinnen und Bürger, -entweder aus Unwissenheit oder aus Uneinsichtigkeit-, weiterhin die Wasservögel mit Brot füttern, gibt es das weitere Problem, dass am Aachener Weiher die Wasservögel schlicht kein Rückzugsgebiet haben. So gibt es am Aachener Weiher einen Biergarten, wo sich bei schönem Wetter natürlich viele Menschen aufhalten. Außerdem gibt es dort auch viele Veranstaltungen, ohne dass dabei auf die am Weiher lebenden Wasservögel Rücksicht genommen wird, bzw. Rücksicht genommen werden kann.

Dem entsprechend sieht es natürlich am Aachener Weiher auch dreckig aus. Das heißt, Menschen, die sich am Weiher erholen möchten, stoßen auf die Hinterlassenschaft anderer Menschen, die meinen, ein Weiher und seine Ufer wären eine Müllkippe.

Es ist mir unverständlich, wie Menschen mit der Natur umgehen. Das dort keine oder nur im unzureichendem Maße Mülleimer stehen, ist für ein solches Verhalten keine Entschuldigung. Die Stadt wäre hier aufgefordert, hohe Bußgelder zu verhängen, die dann in die Pflege des Weihers einfließen können.

Was hat dies nun mit dem Kalscheurer Weiher zu tun? Nun, zumindest das Botulismus-Problem ist dasselbe. Ich bin aber froh, Nabis e.V. und den Verein "Unser Kalscheurer Weiher e.V." unterstützt zu haben, welche dazu beitragen, bzw. beigetragen haben, dass der Kalscheurer Weiher Bestandteil eines Naherholungsgebietes ist. Somit ist gewährleistet, dass eben dort keine Biergärten oder "Schicki-Micki Lokale" entstehen und dass kein solcher Dreck hinterlassen wird.

Der Kalscheurer Weiher muss ein Rückzugsgebiet zur Naherholung bleiben. Die dort lebenden Tiere brauchen ebenfalls ihr Rückzugsgebiet, in dem sie auch Ruhe finden können.

 

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