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Zollstock - Nach dem am Aachener Weiher ein großes Sterben von Schwänen, Enten und Fischen begonnen hat und publik geworden ist, droht das Sterben am Kalscheurer Weiher in den Hintergrund zu geraten und aus dem öffentlichen Blickwinkel zu verschwinden.
Noch immer findet ein Sterbe n am Kalscheurer Weiher statt, wie ich heute wieder selber sehen durfte. Während am Aachener Weiher Bemühungen stattfinden dem dortigen Sterben zu begegnen, was im Übrigen auch sehr zu begrüßen ist, scheint das Tiersterben am Kalscheurer Weiher in Vergessenheit zu geraten.
So wurden in den letzten Tagen bereits wieder tote Fische an die Ufer geschwemmt, was auf einen deutlichen Sauerstoffmangel in diesem Gewässer hinweist. Es ist damit zu rechnen, dass es nun auch wieder zu einem erhöhtem Sterben von Wasservögeln kommt, denn die Hitzewelle ist noch nicht beendet.
Nach Gesprächen mit Spaziergängern, Besuchern und den Betreibern des dortigen Notbüdchens war zu erfahren, dass noch immer Futter, in Form von Brot, in das Gewässer geworfen wird. Dies ist allerdings der Tatsache geschuldet, dass die Verbotsschilder viel zu klein sind und zu nah am Ufer stehen.
Eine erste Maßnahme, um wenigstens hier Abhilfe zu schaffen, muss sein, neue und deutlich größere Schilder aufzustellen. Diese sollten dann nicht an den Ufern, sondern am Wegesrand aufgestellt sein. Auch die Anzahl der Schilder muss entsprechend erhöht werden.
Viele Spaziergänger lassen ihre Hunde im Weiher baden. Hier kann man nur an die Vernunft appellieren, dass die Hunde an die Leine genommen werden, damit sie nicht im Weiher baden und ggf. Botulismus-Bakterien aufnehmen. Ein eindringlicher Appel auch an die Tierfreunde unter den Spaziergängern, Wasservögel nicht zu füttern. Eine Botulismuserkrankung führt bei den Tieren zu einem qualvollen Tod ... |
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