Gemeinsam weiter NEIN! gegen Erdos Wahn

Auch nach dem Verfassungsreferendum ist die Kritik ungebrochen stark. - Bild: Bronisz

Köln – Mit etwa 150-200 Teilnehmern fand am 20. April auf der Domplatte die Veranstaltung „Gemeinsam weiter NEIN gegen Erdos Wahn!“ statt. Die Demonstranten kritisierten nicht nur die Einführung des Präsidialsystems, sondern auch mögliche Wahlmanipulationen. So sollen durch die Wahlkommission auch Stimmzettel zugelassen worden sein, die nicht von ihr gestempelt und verifiziert wurden. Der türkische Staatschef Erdogan gewann das Verfassungsreferendum zur Einführung eines Präsidialsystem mit 51,4% nur denkbar knapp.

Von etwa 3 Millionen in Deutschland lebenden Türken sind etwa 1,4 Millionen wahlberechtigt. Davon stimmten aber nur etwa 50% beim Referendum ab. Von diesen 50% entschieden sich allerdings 63% für Erdogans umstrittenes Präsidialsystem. Auch das kritisierten die Demonstranten scharf.

Zu kleineren Rangeleien kam es am Rande der Veranstaltung, als PRO-Erdogan Anhänger versuchten, die Veranstaltung mit Provokationen zu stören. Erdogan-Gegner verwiesen die Störer aber schnell vom Platz.

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