Eröffnung des Kölner Kreisbüros DIE LINKE.

Matthias W. Birkwald und Sahra Wagenknecht bei der offiziellen Büroeröffnung der Kölner Linken.

Köln – Am Freitag, 10. Februar 2012, wurde das neue Kölner Kreisbüro auf der Zülpicherstraße DIE LINKE. offiziell eröffnet. Viele Mitglieder aus Köln, aber auch von anderen Kreisverbänden kamen zur Eröffnung, um mit zu feiern und um viele Gespräche mit den Genossinnen und Genossen zu führen. Als Gast konnte der Kreisvorstand die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende, Sahra Wagenknecht, in der neuen Kreisgeschäftsstelle begrüßen.

Angelika Link-Wilden und Torsten Löser, beide im Kreisvorstand, eröffneten offiziell die Kreisgeschäftsstelle und begrüßten die eigens zur Eröffnung angereiste stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Sahra Wagenknecht.

Sahra Wagenknecht hielt, nach dem sie ihrerseits die vielen anwesenden Personen und den möglicherweise anwesenden Verfassungsschutz herzlich begrüßt hatte, eine sehr gute Rede zu den aktuellen Ereignissen in Griechenland. Sie wies dabei darauf hin, dass die Art, wie man Griechenland zu „retten“ versucht, der völlig falsche Weg sei und nur zu Lasten der Bevölkerung geht. Die tatsächlichen Verursacher der Krise, nämlich die Banken und Spekulanten, werden nicht zur Verantwortung gezogen. Zu diesem Thema gab sie dem Kölner Stadt-Anzeiger auch ein Interview.

Auch die Probleme in Deutschland sprach Sahra Wagenknecht an und ging auf das Märchen, wir Deutschen hätten über unsere Verhältnisse gelebt, ein. So erklärte sie, dass man 50 Jahre, nämlich bis in die 90er Jahre, gebraucht hatte, um die erste Billion Staatsschulden zu erreichen. Danach, als unter Gerhard Schröder u.a. der Spitzensteuersatz gesenkt und die Agenda 2010 und der Sozialabbau beschlossen und HartzIV eingeführt wurde, brauchte es aber nur 15 Jahre, um die 2 Billionen-Grenze zu knacken. All die Schröderschen Steuergeschenke und der Sozialabbau führten zu dieser immensen Verschuldung und nicht, wie man den Bürgerinnen und Bürgern glauben machen will, das angebliche „Leben über unsere Verhältnisse“.

Matthias W. Birkwald und Sahra Wagenknecht bei der offiziellen Büroeröffnung der Kölner Linken.
Matthias W. Birkwald und Sahra Wagenknecht bei der offiziellen Büroeröffnung der Kölner Linken. – Bild: Bronisz

Auch der Kölner Bundestagsabgeordnete und rentenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Matthias W. Birkwald, war bei der Eröffnung anwesend. Er begrüßte ebenfalls die vielen anwesenden Menschen und begrüßte auch die anwesenden Mitglieder der Ratsfraktion Köln, Gisela Stahlhofen und Sengül Senol, sowie die anwesenden Bezirksvertreter, Yesim Yesil-Bal, BV-Ehrenfeld, H.P. Fischer, BV-Kalk und Berthold Bronisz, BV-Rodenkirchen. Er bedankte sich für das große Engagement, dass die Mitglieder der Linken bei der Einrichtung des Büros gezeigt haben und lies es sich auch nicht nehmen, Barbara Koberg, KV-Vorstand, sehr herzlich zum Geburtstag zu gratulieren.

Nach dem die Reden beendet waren begann der feierliche Teil des Abends. Ein reichhaltiges Buffet und Kölsch vom Fass luden zum weiteren Verweilen und zu weiteren Diskussionen ein. Sahra Wagenknecht, die ein wohl eher stressiges Wochende hat, musste gleich weiter nach Frankfurt zum nächsten Termin.

Alles in allem war es ein gelungener Abend und was bleibt ist die schöne Erinnerung daran und die Motivation weiter für soziale Gerechtigkeit, eine vernünftige Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik einzutreten.

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