Deutsche Welle – Noch kein Siegerentwurf

In Köln gibt es etwa 420 Hochhäuser mit mehr als 22 Meter Höhe. - Bild: Bronisz

 

Deutsche Welle Projekt
Baudezernent Franz-Josef Höing – Bild: © 2015 Berthold Bronisz

Zollstock/Raderberg – Im Vereinsheim der St. Pius Schützengilde e.V. Zollstock an der Fritz-Hecker-Straße fand am 21. April die Abschlusspräsentation des Wettbewerbsverfahrens für ein neues Wohnquartier auf dem Areal der Deutschen Welle statt. Bis zu 700 Wohnungen, eine Kita und drei Gewerbeeinheiten, so ist es angedacht, sollen auf dem Areal der ehemaligen Deutschen Welle entstehen. Doch die Frage, wer von den Planungsbüros das Rennen gemacht hat, ist weiter offen. Denn erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Die Entscheidung darüber wurde von der Jury vertagt. Zuvor gab es u.a. auch Einwände, dass eine Kita, bei einer Anzahl von 700 Wohnungen, möglicherweise zu wenig sei und ob auch eine Schule nötig sein wird. Auch wollte man keine Wohnungen, die sich nur „Yuppies“ leisten können. Baudezernent Franz-Josef Höing meinte, dass die Aufgabe sein müsse, festzustellen, wieviel da reinginge ohne das Gelände abzufüllen.

Zwei von fünf Entwürfen der teilnehmenden Planungsbüros, die „Meili, Peter GmbH“ aus München und das Kölner Büro „Astoc Architects & Planners“, werden nun in eine neue Runde gehen. Die Jury wird dann über den Siegerentwurf entscheiden.

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