Brunnen am Ebertplatz wieder in Betrieb

Die "Wasserkinetische Plastik" wird am Dienstag wieder sprudeln. - Bild: Bronisz

Köln – Nach etwa 20 Jahren wurde der Brunnen auf dem Kölner Ebertplatz, genauer, die „Wasserkinetische Plastik“ des 2016 verstorbenen Pulheimer Künstlers Wolfgang Göddertz wieder in Betrieb genommen. Der sich inzwischen zu einem „Sozialen Brennpunkt“ gewandelte Ebertplatz soll wieder aufgewertet werden.

In den letzten Jahren kam der Ebertplatz immer wieder in die Negativ-Schlagzeilen. Raub, Dealerei, Gewaltverbrechen und zuletzt auch ein Mord zeigten nur die hässliche Seite des Platzes. Dabei hat er tatsächlich das Potential wieder ein Platz zum Wohlfühlen zu werden. Die Wiederinbetriebnahme des Kunstwerkes kann dazu allerdings nur ein Schritt sein.

Am Ebertplatz sprudelts wieder. – Bild: Bronisz

Mittlerweile haben sich auch Initiativen gebildet, die mit dazu beitragen wollen, dass es mit dem Ebertplatz wieder in eine andere Richtung geht. Auch eine Kunstszene die mit Ausstellungen und Veranstaltungen dort aufwartet hat sich dort zwischenzeitlich etabliert. Zwar verwahrloste der Platz über die Jahrzehnte, doch nun, so scheint es, will die Stadt den Verlauf umkehren, den Platz wieder aufwerten und der Gesellschaft als Wohlfühl-Oase in der Stadt zurückgeben. Und dazu war es auch höchste Zeit, denn als „Hässlichster Platz“ Kölns zu gelten hat der Ebertplatz freilich nicht verdient.

Darauf ausruhen, dass der Brunnen wieder läuft, darf man sich nicht. Die Initiativen müssen gehört und ihre Vorschläge ernst genommen werden. Die Rolltreppen müssen als nächstes wieder in Betrieb gehen und die Gänge dürfen keine Angsträume mehr sein. Köln hat ein gutes Angebot an Kunst und Kultur. Und vieles davon kann und sollte auch auf dem Ebertplatz stattfinden.

Zur Bilderstrecke.

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