Bilanz der Fachstelle Behindertenpolitik

Der Bürgerhaushalt 2017 startet am 9. Oktober. - Bild: Bronisz

Köln – Zur Sitzung des Ausschusses Soziales und Senioren am gestrigen Donnerstag, 26. Januar 2017, hat Dr. Günter Bell, Behindertenbeauftragter der Stadt Köln, eine Bilanz für das vergangene Jahr vorgelegt. Als Beispiele seiner vielfältigen Arbeit nannte er unter anderen:

  • Die Beteiligung an der städtebaulichen Planung der Parkstadt Süd und des Deutzer Hafens
  • Die Vertretung der Interessen von Menschen mit Behinderung in der Diskussion über das Mitnahmeverbot von E-Scootern in den Bahnen der KVB
  • Die Veranstaltung aus Anlass des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung in der AbenteuerHalle Kalk mit dem Titel „Bewegung, Spiel und Sport für alle“
  • Die Situation von Menschen mit Behinderung im Krankenhaus
  • Die Beteiligung an Stadtteilspaziergängen der Sozialraumkoordinatoren zur Barrierefreiheit in Kalk (mit dem Seniorennetzwerk Kalk) und in Bickendorf (mit der Interessengemeinschaft der Bickendorfer Geschäftsleute)
  • Die Situation von Flüchtlingen mit Behinderungen und die Teilnahme am Netzwerk „Flüchtlinge mit Behinderung“

Nach dem einstimmigen Beschluss der 2. Fortschreibung des Handlungskonzeptes zur Kölner Behindertenpolitik durch den Rat am 20. Dezember 2016 hat die Verwaltung nun den Auftrag, in den nächsten Jahren über 100 Maßnahmen umzusetzen.

Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, in Köln Barrieren zu überwinden und Köln zu einer Stadt für alle zu machen,

erläutert Bell das Handlungskonzept.

Als Schwerpunkte seiner Arbeit im Jahr 2017 nannte er unter anderen:

  • Die inklusive Weiterentwicklung der Beteiligungskultur in Köln
  • Die Verbesserung der Situation von Menschen mit Behinderung im Krankenhaus
  • Mehr Hilfen für Menschen mit Lernschwierigkeiten (unter anderen durch die Übersetzung der wichtigsten Formulare in leichte Sprache).
  • Zudem wird in diesem Jahr wieder der Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik verliehen.

Fragen beantwortet der Behindertenbeauftragte telefonisch unter 0221 / 221-29098 oder per E-Mail.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln.

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