Ausstellung „Das Projekt STOLPERSTEINE – Ein KunstDenkmal als Bürgerbewegung“

Stolperstein vor dem Historischen Rathaus Köln. - Bild: Berthold Bronisz/pixelio.de

Köln – Am Freitag, 3. November 2017, um 19 Uhr wird der Historiker Dr. Hans Hesse in der Ausstellung „Das Projekt STOLPERSTEINE – Ein KunstDenkmal als Bürgerbewegung“, die noch bis 12. November 2017 in der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln, Heinrich-Böll-Platz/Bischofsgartenstraße 1, Köln-Innenstadt, zu sehen ist, sein Buch „STOLPERSTEINE. Idee. Künstler. Geschichte. Wirkung“ (erschienen im Klartext-Verlag, Essen 2017) vorstellen.

In dem Buch schildert der Autor ausführlich die Geschichte der STOLPERSTEINE – von der ersten Idee über die Ausweitung des Projekts und seine Internationalisierung bis heute. Neben einer biografischen Skizze über den Menschen und Künstler Gunter Demnig und seine weniger bekannten Kunstprojekte, sind weitere Schwerpunkte des Buches die Wirkungsgeschichte der STOLPERSTEINE sowie weitere Akteure dieser bürgerschaftlichen Gedenkbewegung wie Paten und Initiativen, aber auch die Benennung von Konfliktfeldern im Zusammenhang mit diesem Gedenkprojekt. Zudem ordnet der Autor die jüngsten Entwicklungen in München und in Augsburg ein. In München werden STOLPERSTEIN-Verlegungen von der Stadt nach wie vor abgelehnt. Nun sorgt das Ergebnis eines künstlerischen Wettbewerbs, der Alternativen zu dem Projekt STOLPERSTEINE entwickeln sollte, für erneute Diskussionen und Kritik. Die Stadt Augsburg hatte einen so genannten „Augsburger Weg“ entwickelt, der neben den STOLPERSTEINEN auch andere Gedenkzeichen für NS-Opfer vorsah. Aber auch hier zeichnet sich eine kritische Entwicklung ab.

Stolperstein in Köln-Zollstock. – Bild: Berthold Bronisz/pixelio.de

Das Buch erschien anlässlich des 70. Geburtstages von Gunter Demnig und des 25. Jahrestages der Verlegung des ersten Stolpersteins am 16. Dezember 1992 vor dem Historischen Rathaus der Stadt Köln.

Der Künstler Gunter Demnig ist anwesend. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Pressemeldung der Stadt Köln.

Artikel drucken

Share This:

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*