Arbeitsunrecht e.V. – Büroeröffnung in Köln-Sülz

Eröffnung des neuen Büros des Vereins Arbeitsunrecht e.V. in Köln-Sülz - Bild: Bronisz

Köln – Bei tollem Wetter trafen sich bereits am 21. Mai etwa 80 Personen, um die Büroeröffnung des Vereins „Arbeitsunrecht e.V.“ ausgiebig zu feiern. Darunter waren viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus dem Verein selbst, den Gewerkschaften und viele Sympathiesanten.

Die Feier, -und das schöne Wetter-, waren hoch verdient, leistet der Verein doch eine immens wichtige Arbeit und weist immer wieder auf unhaltbare Zustände in Betrieben hin. Bekannter wurde Arbeitsunrecht e.V. durch seine Aktionen am Freitag den 13., wie z.B. vor der KiK-Filiale in Köln-Kalk oder bei Toys „R“ Us in Marsdorf. In Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften werden so Zustände an die Öffentlichkeit gebracht, welche die Unternehmen gerne verschweigen würden.

Nach einer Begrüßung durch die Gründungsmitglieder Werner Rügemer, Jessica Reisner und Elmar Wiegand sprachen Markus Krost, Berlin, Vorstandsmitglied der aktion ./. arbeitsunrecht und Betriebsratsvorsitzender einer Reha-Klinik auf Usedom, über die dringende Notwendigkeit der Vernetzung von Betriebsrats- und Gewerkschaftsaktivisten insbesondere in Gefahr und höchster Not. Rainer Hastrich berichtete über die Kampagne „Freitag der 13. – Jetzt schlägts 13“ und über Aktionstage gegen aggressive Unternehmer, Ausbeutung und Union Busting.

Weitere Redner waren Petra Vogel, Betriebsratsvorsitzende im Krankenhaus Bergmannsheil + Mitglied der Tarifkommission Gebäudereinigung bei der IG BAU, Alina Iordan, Mitstreiterin bei aktion ./. arbeitsunrecht und Ansprechpartnerin für rumänischsprachige Beschäftigte und Holger Vermeer, Regionalleiter der IG BAU Rheinland. Mit Blick auf die Kampagne PutzfrauenPower, in deren Mittelpunkt der Hotel-Subunternehmer Karly Zingsheim und die Luxus-Hotel-Kette InterConti steht, richteten sie ebenfalls ein paar Worte an die zahlreichen Gäste.

Kein Geringerer als Ernesto Schwarz sorgte an diesem Tag mit seinen kritischen Songs für gute Laune. Von „Danke für meine Arbeitsstelle“ über „Rote Fahnen soll man hissen“ bis hin zu „Gieriges Schwein“ kamen seine rebellisch-ironischen Texte beim Publikum außerordentlich gut an.

Mit leckerem Kölsch, Frikadellen und Brötchen, bei ausgesprochen guten Wetter und passender musikalischer Begleitung, sowie Berichten der Mitstreiterinnen und Mitstreiter, war die Eröffnung ein voller Erfolg und ein hoffentlich gutes Omen für die weitere Arbeit des Vereins. Und ich hoffe, dass ich noch viele, viele gute Bilder von den Aktionen machen werde.

Zur Bilderstrecke.

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