Antrag zum Höninger Weg nochmals vertagt

Fahrradschutzstreifen können helfen Unfälle zu vermeiden. - Bild: © 2011 Bronisz

Zollstock – Den Antrag zur Einrichtung von Schutzstreifen auf dem Höninger Weg im Bereich der radwegfreien Bereiche habe ich nochmals vertagen lassen. Hier gibt es augenscheinlich noch Beratungsbedarf. Auf dem Höninger Weg kam es in den letzten Monaten zu mehreren Unfällen an denen Radfahrer beteiligt waren. Einer endete tödlich, zwei weitere Unfälle mit Verletzten. Mit weiteren Unfällen ist zu rechnen. Darunter auch Unfälle, die nicht gemeldet werden, da sich die Beteiligten untereinander einigen.

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Hier starb am 7. Juni 2011 ein Radfahrer. – Bild: Bronisz

Gerade die Unfälle, die nicht gemeldet werden, tragen dazu bei, das trotz schwerer Unfälle, die dann auch gemeldet werden, die Statistik der Unfallhäufigkeit nach unten sinkt und das Gefahrenpotential nicht erkannt wird. Der Höninger Weg ist in den von mir genannten Bereichen für Radfahrer, aber auch Fußgänger, lebensgefährlich.

Bereits seit März 2010 weise ich immer wieder darauf hin, dass sich in auf dem Höninger Weg in den radwegfreien Bereichen Gefahrenstellen befinden, die entfernt werden müssen. Dies kann in meiner Sicht nur durch bauliche Veränderungen bewirkt werden. Leider gehen die Ansichten darüber weit auseinander, sodass ich hier noch Gesprächsbedarf sehe.

Das ich den Antrag noch einmal vertagen ließ, ist der Tatsache geschuldet, dass, wenn er zur Abstimmung gekommen und abgelehnt worden wäre, er erst in 6 Monaten neu gestellt hätte werden können. Durch die Vertagung steht er aber bereits zur nächsten Sitzung im November auf der Tagesordnung. Dann allerdings möchte ich ein Ergebnis haben.

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