6. Zollstocker Kulturwochenende – Fotoausstellung in St. Pius

Auch R-mediabase war mit einer gesellschaftskritischen Ausstellung dabei. - Bild: Bronisz

Zollstock – Vom 20-22. September, -und nun auch schon zum sechsten Mal-, fand in Zollstock das „Kulturwochenende“ statt. Dieses Mal musikalisch eröffnet von dem Kunstorchester „Kwaggawerk„, das mit schrillen, schrägen und auch scheppernden Tönen das Kulturwochenende eingeläutet haben. An 16 Punkten, im Programmheft stehen nur 15 Punkte, konnten wieder Installationen, Ausstellungen, Lesungen, Musik und Theater bestaunt werden. Auch „R-mediabase“ war wieder mit einer gesellschaftskritischen Fotoausstellung in der Kirche St. Pius dabei.

Eröffnung des Kulturwochenende im Bürgerhaus …

Das Kulturwochenende wird vom Verein „Zollstockultur e.V“ veranstaltet und ist, -dies kann man sagen-, mittlerweile schon Tradition in Zollstock geworden. R-mediabase stellte im Rahmen des Kulturwochenendes Fotos der letzten drei Jahre aus, um damit den Heimatbegriff anders und kritisch zu beleuchten. Aktuell in aller Munde ist bekanntermaßen der sog. Klimawandel vor dem insbesondere von der Bewegung „Fridays for Future“ gewarnt wird. R-mediabase hat auch diese Bewegung fotografisch begleitet und in die Ausstellung mit aufgenommen. Aber auch andere, die Menschen bewegende Probleme wie der sog. „Freihandel“ oder das Erstarken rechtspopulistischer Parteien fanden einen Weg in die Ausstellung. Dabei will R-mediabase keine politische Diskussion in der Ausstellung, sondern einen gesellschaftlichen Diskurs erreichen. So meinten Besucher auch, dass man auch solche Bilder zeigen müsse.

… durch die Künstlerin Ellen Muck. – Bilder: Bronisz

Wieder einmal freue ich mich, dass ich für R-mediabase dabei sein und überwiegend eigene Fotos ausstellen konnte. Auch wenn es in diesem Jahr nicht so viele Besucher wie im letzten Jahr gab, -immerhin fanden in Zollstock gleich mehrere Veranstaltungen statt-, so war die Reaktion doch positiv. Überlegenswert ist für mich ob die nächste Ausstellung nicht auch einmal anders gestaltet werden kann. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Zur Bilderstrecke.

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