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Aus den Stadtteilen
Stadt Köln hält am umstrittenen Ausbau des Godorfer Hafens fest PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Berthold Bronisz   
Donnerstag, den 29. Juli 2010 um 19:52 Uhr

Godorf - Trotz des Urteils des Oberverwaltungsgerichts Münster zum Godorfer Hafen, hält der Dezernent für Bauen und Planen der Stadt Köln, Bernd Streitberger, am umstrittenen Ausbau des Godorfer Hafens fest. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, die heute veröffentlicht wurde.

In der Pressemitteilung heißt es:

Die Stadt Köln muss die Entscheidung des OVG akzeptieren und respektieren. Wir nehmen zur Kenntnis, dass ein Verfahren allein nach Wasserrecht offensichtlich nicht ausreicht. Das ändert aber nichts daran, dass wir das Projekt ‚Ausbau des Godorfer Hafens' für die Infrastruktur und die Wettbewerbsfähigkeit Kölns nach wie vor für notwendig erachten.

Das Oberverwaltungsgericht hatte den Ausbaustopp des Verwaltungsgerichts Köln bestätigt, Az.: 20 B 1320 / 09, und, entgegen der Klage eines Bürgers, der sich nur auf wasserrechtliche Fragen berufen hatte, auch eisenbahn-, straßen- und baurechtliche Fragen einbezogen.

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Buslinie 130 - Neue Taktzeiten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Berthold Bronisz   
Donnerstag, den 29. Juli 2010 um 07:24 Uhr

Rodenkirchen/Bayenthal - Am 11.Mai 2009 hat die Bezirksvertretung Rodenkirchen einen Antrag der damaligen FDP/KBB-Fraktion geändert beschlossen. Damals wollte die Fraktion aus FDP und KBB eine Taktzeit bis 21:00 Uhr zwischen den Haltestellen "Rodenkirchen Bahnhof" und "Universität". Dieser Antrag wurde aber mehrheitlich gegen die Stimmen aus FDP und KBB abgelehnt und es wude stattdessen, wieder gegen die Stimmen der FDP/KBB-Fraktion, der Beschluss gefasst, die Taktzeiten auf 22:00 Uhr zu erhöhen.

In einem weiteren Beschluss heißt es:

Die Bezirksvertretung Rodenkirchen beschließt folgenden geänderten Antrag:
Die Verwaltung/ KVB AG werden gebeten zu prüfen, ob zwischen den Bushaltestellen: „Rodenkirchen Bahnhof“ und „Universität“ der Buslinie 130 der Fahrplan werktäglich in beiden Fahrtrichtungen bis nach 22 Uhr erweitert werden kann.
Die Verwaltung/ KVB AG werden weiterhin gebeten zu prüfen, ob die Taktfrequenz in den Hauptverkehrszeiten und an Wochenenden erhöht werden kann.

Nun hat der Verkehrsausschuss diesen so geänderten Beschluss aufgegriffen und die Verwaltung aufgefordert, die Buslinie 130 auch unter der Woche bis 22:00 Uhr im 30-Minuten-Takt verkehren zu lassen. Zum Fahrplanwechsel im Dezember wird die Buslinie 130 die Haltestellen zwischen Universität und Bayenthalgürtel anfahren. Von der Haltestelle Bayenthalgürtel kann dann in die Straßenbahnlinie 16 umgestiegen werden.

Die so geänderte Taktzeit gilt ab Dezember für 2 Jahre auf Probe. Erst danach wird es eine endgültige Entscheidung geben. Ob sich dieses Angebot lohnt soll eine Fahrgastzählung zeigen.




 
Kalscheurer Weiher - Das Sterben geht weiter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Berthold Bronisz   
Samstag, den 17. Juli 2010 um 15:15 Uhr

Zollstock - Nach dem am Aachener Weiher ein großes Sterben von Schwänen, Enten und Fischen begonnen hat und publik geworden ist, droht das Sterben am Kalscheurer Weiher in den Hintergrund zu geraten und aus dem öffentlichen Blickwinkel zu verschwinden.

Noch immer findet ein Sterben am Kalscheurer Weiher statt, wie ich heute wieder selber sehen durfte. Während am Aachener Weiher  Bemühungen stattfinden dem dortigen Sterben zu begegnen, was im Übrigen auch sehr zu begrüßen ist, scheint das Tiersterben am Kalscheurer Weiher in Vergessenheit zu geraten.

So wurden in den letzten Tagen bereits wieder tote Fische an die Ufer geschwemmt, was auf einen deutlichen Sauerstoffmangel in diesem Gewässer hinweist. Es ist damit zu rechnen, dass es nun auch wieder zu einem erhöhtem Sterben von Wasservögeln kommt, denn die Hitzewelle ist noch nicht beendet.

Nach Gesprächen mit Spaziergängern, Besuchern und den Betreibern des dortigen Notbüdchens war zu erfahren, dass noch immer Futter, in Form von Brot, in das Gewässer geworfen wird. Dies ist allerdings der Tatsache geschuldet, dass die Verbotsschilder viel zu klein sind und zu nah am Ufer stehen.

Eine erste Maßnahme, um wenigstens hier Abhilfe zu schaffen, muss sein, neue und deutlich größere Schilder aufzustellen. Diese sollten dann nicht an den Ufern, sondern am Wegesrand aufgestellt sein. Auch die Anzahl der Schilder muss entsprechend erhöht werden.

Viele Spaziergänger lassen ihre Hunde im Weiher baden. Hier kann man nur an die Vernunft appellieren, dass die Hunde an die Leine genommen werden, damit sie nicht im Weiher baden und ggf. Botulismus-Bakterien aufnehmen. Ein eindringlicher Appel auch an die Tierfreunde unter den Spaziergängern, Wasservögel nicht zu füttern. Eine Botulismuserkrankung führt bei den Tieren zu einem qualvollen Tod ...

 
Naherholungsgebiet Kalscheurer Weiher PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Berthold Bronisz   
Sonntag, den 25. Juli 2010 um 14:07 Uhr

Innenstadt - Mein Kollege, Peter Löwisch, aus der Bezirksvertretung Innenstadt und ich waren heute am Aachener Weiher, um mit einer sich dort bildenden Initiative über das Problem der Wasserbelastung zu diskutieren.

Für mich war es insofern interessant, als dass ich zwischen dem Kalscheurer- und dem Aachener Weiher einen direkten Vergleich ziehen konnte. Sicherlich gibt es bei beiden Weihern das Grundproblem der Botulismusverseuchung. Aber am Aachener Weiher kommt ein weiteres Problem hinzu.

Neben dem Problem, dass viele Bürgerinnen und Bürger, -entweder aus Unwissenheit oder aus Uneinsichtigkeit-, weiterhin die Wasservögel mit Brot füttern, gibt es das weitere Problem, dass am Aachener Weiher die Wasservögel schlicht kein Rückzugsgebiet haben. So gibt es am Aachener Weiher einen Biergarten, wo sich bei schönem Wetter natürlich viele Menschen aufhalten. Außerdem gibt es dort auch viele Veranstaltungen, ohne dass dabei auf die am Weiher lebenden Wasservögel Rücksicht genommen wird, bzw. Rücksicht genommen werden kann.

Dem entsprechend sieht es natürlich am Aachener Weiher auch dreckig aus. Das heißt, Menschen, die sich am Weiher erholen möchten, stoßen auf die Hinterlassenschaft anderer Menschen, die meinen, ein Weiher und seine Ufer wären eine Müllkippe.

Es ist mir unverständlich, wie Menschen mit der Natur umgehen. Das dort keine oder nur im unzureichendem Maße Mülleimer stehen, ist für ein solches Verhalten keine Entschuldigung. Die Stadt wäre hier aufgefordert, hohe Bußgelder zu verhängen, die dann in die Pflege des Weihers einfließen können.

Was hat dieß nun mit dem Kalscheurer Weiher zu tun? Nun, zumindest das Botulismus-Problem ist dasselbe. Ich bin aber froh, Nabis e.V. und den Verein "Unser Kalscheurer Weiher e.V." unterstützt zu haben, welche dazu beitragen, bzw. beigetragen haben, dass der Kalscheurer Weiher Bestandteil eines Naherholungsgebietes ist. Somit ist gewährleistet, dass eben dort keine Biergärten oder "Schicki-Micki Lokale" entstehen und dass kein solcher Dreck hinterlassen wird.

Der Kalscheurer Weiher muss ein Rückzugsgebiet zur Naherholung bleiben. Die dort lebenden Tiere brauchen ebenfalls ihr Rückzugsgebiet, in dem sie auch Ruhe finden können.

 
Endlich Verkehrssicherheit "Am Feldrain"? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Berthold Bronisz   
Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 14:41 Uhr

Sürth - Bereits am 28.01.2008 wurde in der Bezirksvertretung ein Antrag der SPD-Fraktion zur Verkehrssicherheit Am Feldrain einstimmig beschlossen. Bis heute kam es jedoch zu keiner Umsetzung, sodass erneut ein Antrag zur Sitzung, am 05.07.2010, von der SPD-Fraktion diesbezüglich gestellt wurde.

Dieser Antrag wurde von der Fraktion "Die Grünen" dahingehend ergänzt, als dass es, unabhängig von der Planung Sürther Feld, nun endlich zu einer Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Bezirksvertretung aus 2008 kommen muss.

Noch immer besteht zwischen Schlehenweg und Hagebuttenweg eine Gefahrenstelle, weil es keine Leitplanke gibt, die Fußgänger und Radfahrer schützen kann. Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es eine solche, als Abgrenzung zum Sürther Feld.

Die Verwaltung wird zwar die Einrichtung einer Leitplanke prüfen, hält es aber für fraglich, ob sie wegen der derzeitigen Haushaltslage errichtet werden kann.

Für mich klingt das schon zynisch, da hier nichts anderes gesagt wird, als dass das Leben von Menschen wegen einer desolaten Haushaltslage, die im Übrigen nicht durch die Bürger verursacht wurde, aufs Spiel gesetzt wird. Es gibt zu diesem Thema auch ein Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger.

Ich habe diesem Antrag zugestimmt und hoffe, dass die Stadt hier schleunigst handelt.

 
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